zur Internetseite bitte hier klicken
www.mariabuchen.de

Ausflug der Franziskanischen Gemeinschaft von Mariabuchen

 
 

 

20.Juni 2017

Als die Reisegruppe vollständig war, begrüßte P. Adam die Fahrgäste. Dann beteten wir das Vater unser…, Gegrüßet seist du Maria…., Ehre sei dem Vater…. Und P. Adam bat Gott um den Segen für den Tag. In Volkach angekommen begann die Führung am Anfang der Kreuzwegstationen am Wege zur Wallfahrtskirche "Maria im Weingarten". Wir gingen bergauf bis zum Eingangstor des Kirchhofes über dem eine Figur des Heiligen Nepomuk steht. Das ist ungewöhnlich, da der Heilige Nepomuk meistens an Brücken zu finden ist. Von einer Aussichtsplattform hatte man einen wunderschönen Blick über Volkach, die Hänge mit den Weinbergen bis zur Kartause Astheim auf der gegenüberliegenden Mainseite. Unterhalb des Chorbogens in der Wallfahrtskirche befindet sich ein bedeutendes Werk Tilman Riemenschneiders, die "Madonna im Rosenkranz", auf dem auch die Verkündigung durch den Engel Gabriel, der Besuch bei der Base Elisabeth, die Geburt Jesu, die Anbetung der Drei Könige und der Tod Mariens dargestellt sind. Auf der linken Seite befindet sich eine jugendliche Madonna mit gefalteten Händen, den toten Sohn auf dem Schoß. Das moderne Altarbild soll Jesus darstellen. P. Adam, der an diesem Tag sein silbernes Priesterjubiläum feierte , hielt die Hl. Messe. Bei de r Ansprache erzählte er ein wenig aus seinem Leben. Nach der Messe wurde ihm gratuliert und wir sangen ihm "Viel Glück und viel Segen….".

Mittagessen gab es in Handthal, anschließend ging es weiter zum Baumwipfelpfad Steigerwald bei Ebrach. An diesem Tag war es sehr heiß, aber da es im Wald teils schattig war und auch die Luft ein wenig ging konnte man diesen Waldspaziergang richtig genießen. Der Pfad stieg ganz sachte an und oben auf dem Turm angekommen hatte man über den Baumwipfeln eine schöne Aussicht in alle Richtungen. Wem es aber zu anstrengend erschien mitzulaufen, konnte sich gleich ins Restaurant setzen wo sich hinterher alle wieder trafen.

Wieder am Bus angekommen fuhren wir nach Dettelbach. Auch da hatten wir eine Führung , die auf dem Platz vor der Kirche begann. Es wurde viel geschichtliches erklärt. An Stelle der Kirche stand zuerst ein Bildstock mit einer Pieta. Ein lebensgefährlich Verletzter pilgerte zu dem Bildstock und soll vollständig geheilt worden sein. Das war der Anfang der Wallfahrt. Der barocke Gnadenaltar steht in der Mitte der Kirche. An der Brüstung der Orgelempore sind die sieben Schmerzen Mariens dargestellt. Ein Bild des Hl. Antonius zeigt ihn mit einem flammenden Herzen in der rechten Hand, in der linken die Bibel. Am Ende der Führung sangen wir noch ein Marienlied. Zum Abschluß des Tages kehrten wir in Karlstadt in den Karschter Stuben zum Abendessen ein.

> > > Zurück zum Seitenanfang