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140. Jahrestag Mariens Erscheinungen in Dietrichswalde

 
 
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Wie jedes Jahr am ersten Sonntag im August feierte die Franziskanische Gemeinschaft das Portiunkula-Fest. Das 140. Jubiläum der Erscheinungen von Dietrichswalde war für die Nachfolger des Hl. Franziskus von Assisi ein Grund die polnische Theologin Dr. Alicja ?wi?cicka zu einem Vortrag einzuladen. Die Referentin wurde von P. Dr. Josef Aszyk begrüßt, der die Festandacht hielt. Dabei erwähnte er, dass Dr. Alicja ?wi?cicka ihre Promotion über die Mariens Ercheinungen in Dietrichswalde an der Kardinal Stefan Wyszynski Universität in Warschau schrieb. Circa 80. Zuhörer versammelten sich in der Wallfahrtskirche und schenkten der Referentin ihre Aufmerksamkeit.

In ihrem Vortrag beschrieb sie zuerst den Ablauf der Erscheinungen sowie schilderte die historische Situation. Als die Doppelstaaten Polen-Litauen Ende des 18. Jahrhundert geteilt wurden, gehörte Ermland mit dem Dorf Dietrichswalde zum preußischen Teil. Dort ist Maria vom 27. Juni bis 16. September 1877 den zwei Seherinnen: der 12-jährigen Barbara Samulowska und der 13-jährigen Justyna Szafrynska über 160 mal erschienen. Diese Erscheinungen sind bis heute die einzigen Marienerscheinungen in Polen, die offiziell im September 1977 von der katholischen Kirche, als authentisch anerkannt wurden. Dr. ?wi?cicka betrachtete die Dietrichswalder Marienerscheinungen als gemeinsames deutsch-polnisches und katholisch-protestantisches Erbe. Das wiederum macht nach ihrer Meinung diese Erscheinungen aktuell und nützlich für die Einigung beider Nationen sowie beider Konfessionen. Mit dieser Botschaft kam sie nach Mariabuchen und lud ihre Zuhörer nach Dietrichswalde ein.

P. Dr. Josef Aszyk

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