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Unterwegs

Laß blind mich, Herr, die Wege gehn

Laß blind mich, Herr, die Wege gehn, die Deine sind. Will Deine Führung nicht verstehn, bin ja Dein Kind! Bist Vater der Weisheit, auch Vater mir. Führest durch Nacht Du auch, führst doch zu dir. Herr, laß geschehn, was Du willst, ich bin bereit! Auch wenn Du nie mein Sehnen stillst in dieser Zeit. Bist ja Herr der Zeit. Das Wann ist Dein. Dein ew'ges Jetzt, einst wird es mein. Mach alles wahr, wie Du es planst in Deinem Rat. Wenn still Du dann zum Opfer mahnst, hilf auch zur Tat. Laß überseh'n mich ganz mein kleines Ich, daß ich mir selber tot, nur leb' für Dich.

(Hl. Edith Stein †1942)

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